Eva und Stefan

Heute schreibt wieder die Braut! Eva hat einen ganz langen, emotionalen Text über ihre Hochzeit mit Stefan geschrieben. Ich finde es immer wieder so schön, wenn die Bräute einfach drauf los schreiben und man merkt, dass die Gefühle und das Glück nur so sprudeln… Danke dafür Eva!

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Gleich nachdem mir Stefan am 12. Mai 2013, in romantischer Zweisamkeit den Antrag machten, stürzten wir uns (ok hauptsächlich ich :)) in die Hochzeitsvorbereitungen, um im Juni 2014 unsere Traumhochzeit zu feiern.

Für uns beide war von Anfang an klar, wir möchten eine lockere, ungezwungene  und doch ein wenig traditionelle Hochzeit mit unserer Familie und all unseren Freunden feiern, die gerne in einer ausgelassenen Party enden soll. Nachdem wir einen ersten Entwurf unserer Gästeliste erstellt hatten, ging es an die Locationsuche für 140 Gäste. Nach einige Enttäuschungen und ein paar Sackgasse, haben wir dann die für uns perfekte Location gefunden – der Braukeller in der Mohrenbrauerei in Dornbirn. Gemeinsam mit meiner Trauzeugin, Schwestern und Freundinnen ging es dann gleich weiter an die Umsetzung der zahlreichen Ideen. Da Stefan und ich kein Fan von dem typischen Hochzeitskitsch sind, war es nicht immer leicht das passende zu finden.

Beim Erstellen des Save-the-Date-Video sind wir dann durch Zufall auf das, für uns passende Motto gestoßen – Topf und Deckel heiraten!  Und so zog sich das Motto gemeinsam mit den Farben: Blau, Taupe und Weiß durch die gesamte Hochzeitspapeterie und Deko. Ich kann nur allen zukünftigen Bräuten empfehlen, sich sobald ein gewisses Rohgerüst steht, für ein Farbschema und wenn gewünscht, für ein Motto zu entscheiden. Dann fallen alle kommenden Entscheidungen viel einfacher und man verliert sich nicht in einem riesen Haufen an Idee und Stilrichtungen. Im Unterschied zu vielen anderen Bräuten, habe ich das Jahr der Planung und der Vorbereitung sehr genossen und schwankte zum Schluss hin, zwischen Freude und Wehmut, dass die Hochzeit immer näher kommt und die Planungszeit dann bald vorbei ist.

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Am 14. Juni 2014 war es endlich soweit. Nach ca. einem Jahr Planung,  in dem wir unzähligen Stunden im Internet, mit Lesen von Hochzeitsmagazinen und im Gespräch mit Freunden verbracht hatten, war der große Tag da – unsere kirchliche Hochzeit. Der Tag begann früh morgens, denn die Blasmusikkappelle meines Mannes hatte uns traditionell bereits um 5:00 Uhr morgens mit einem lauten Knall und ein paar Musikstücken geweckt. Etwas später um 9:00 Uhr ging es dann für mich, die beiden Mamas und unseren Brautjungfern zum Friseur. Bei Sekt, Schminke und mit viel guter Laune verbrachten wir dort den Vormittag. Nach einer kleinen Stärkung wurde ich dann von unserem Chauffeur mit seinem türkisfarbenen Oldtimer abgeholt und zur Location fürs Fotoshooting gebracht. Dort angekommen versteckte ich mich hinter einer kleinen Scheune und wartet gespannt auf meinen Liebsten. Der große Moment des Wiedersehens wurde mit der Kamera festgehalten. Er sah genau so aus, wie ich es mir gewünscht hatte – dunkelblauer Anzug, mit einer Fliege und das Highlight waren die Hosenträger! Gemeinsam mit unseren Brautjungfern hatten wir ein tolles Fotoshooting mit jeder Menge Spaß und weißen Luftballons.

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Vom Fototermin fuhren wir dann direkt zur Kirche. Dort angekommen ging es Schlag auf Schlag. Mit dem ersten Schritt in die Kirche, war es um mich geschehen – der große Moment war da und die Tränen flossen.  Nach der Begrüßung unserer Gäste, von meinem Mann und mir, konnte wir uns wieder etwas beruhigen und den Rest der kirchlichen Trauung genießen. Die Musik, der Pfarrer, die vorgelesenen Texte und die emotionale Stimmung – alles war so, wie wir es uns gewünscht hatten und noch viel schöner. Im Nachhinein betrachtet sind wir froh, uns für eine christliche Trauung entschieden zu haben, aber dennoch die Trauung im Rahmen eines Wortgottesdienstes und nicht wie sonst üblich, im Rahmen einer Eucharistiefeier zu feiern. So rückte die für uns wesentliche Trauung in den Vordergrund.

Nach der kirchlichen Trauung wurden wir mit Seifenblasen, Rosenblättern,  dem traditionellen Laken zum Ausschneiden und mit vielen Glückwünschen empfangen. Die anschließende Agape konnte, dank des tollen Wetters, wie geplant auf dem Vorplatz des Pfarrheimes stattfinden. Es gab Sekt, Bier und kleine Häppchen für die Gäste und unsere Blumenkinder überraschten uns mit einem selbst gedichteten Lied. Nachdem wir die Familienfotos fürs Album geschossen hatten, ging es in unserem Brautauto weiter zur Mohrenbrauerei in Dornbirn. Dort empfing uns unsere Band mit lockerer, unplugged Musik zum Aperó im Foyer der Brauerei.  Nach einem Gläschen Sekt und dem ersten verdauten Schock über das tierische Geschenk von Freunden (drei Mäuse) ging es zum Essen und Feiern hinunter in den Braukeller.  Nach dem Essen wurden wir von unseren Freunden und der Familie mit Geschenken überrascht. Eines der Highlights war die Patchwork-Decke, die sie alle gemeinsam für uns gehäkelt hatten, welche uns immer an den tollen Tag erinnern sollte. Danach starteten wir mit dem Eröffnungstanz der etwas anderen Art. Die Gäste musste nach Aufforderung des Sängers der Band, eine menschliche Allee bilden und mit Start des Liedes „Happy von Pharrell Williams“ tanzten die ganze Familie mit uns an der Spitze, durch die Gästeallee. Diese Art von Brauttanz kann ich allen empfehlen, die wie wir komplette Nieten im Paartanz sind und gleich zu Beginn des Abends eine tolle Stimmung wollen. Weiteres ist die Fotostation mit Sofortbildkamera, welche unsere Trauzeugin organisiert hat, sehr gut angekommen, genauso wie die Erfrischungsbar mit zwei einfachen Cocktails. Für die Kinder hat meine Schwester kleine Überraschungspakete, gefüllt mit Buntstiften, Malbüchern und Seifenblasen, gebastelt. Den Rest des Abends haben wir dann Hüfte wackelnd und Bein schwingend auf der Tanzfläche verbracht. Schließlich hat der Sänger der Band wirklich alles geben, um auch noch den letzten müden Gast aus der Reserve zu locken. Und wer dann doch zu müde war, um zu tanzen, hat erstaunt meinem Mann beim Tanzen zugesehen und war ganz überrascht, wie gut der doch tanzen kann ;).

Alles in allem können wir uns glücklich schätzen, dass alles so perfekt harmoniert hat. Man kann vieles im Voraus planen, aber ein Fest ist immer nur so gut wie seine Gäste! Wir werden noch lange mit einem Lächeln im Gesicht, an diesen wunderschönen und unvergesslichen Tag zurückdenken!“

Hochzeit Eva und Stefan (64)Hochzeit Eva und Stefan (69)Hochzeit Eva und Stefan (71a)Fotos von Daniela Rusch

Kleid: You and Me Kempten

2 Kommentare
  1. Eure Hochzeit klingt nach einem richtig gelungenen Event! Großes Lob an die stilvollen Deko-Elemente und eure Outfits, vor allem dein Kleid! Ich hoffe, dass auch ich einmal eine so schöne Hochzeit feiern darf. #daydreaming #wishfullthinking

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