Tomatendeko zur Hochzeit: Wie aus einem italienischen Klassiker das Design-Statement des Welcome-Dinners wurde
Ein langer Tisch unter freiem Himmel, Pizza zum Teilen, Lichterketten zwischen den Weinreben und Tomaten wirklich überall: Schon der Vorabend zur Hochzeit von Thea und Javier in der Masseria Potenti fühlte sich nach genau dem Italien an, das man sich für ein sommerliches Hochzeitswochenende wünscht. Lässig, warm und gesellig, aber mit einer Gestaltung, bei der trotzdem jedes Detail sitzt.
Dass Design dabei eine große Rolle spielte, passt ziemlich gut zu den beiden. Thea ist Industriedesignerin, Javier Architekt und Musiker. Kennengelernt haben sie sich bei der Eröffnung einer Ausstellung in Buenos Aires. Gemeinsam mit Emme Wedding Studio übersetzten sie dieses Gespür für Gestaltung in einen Welcome-Abend, der bewusst nicht nach klassischer Hochzeitsdekoration aussah. Fotograf Erik Winter hielt die besondere Stimmung und die ersten gemeinsamen Stunden mit Familie und Freunden fest.
Und natürlich machte Thea das Farbkonzept selbst komplett: Passend zum Motto trug sie ein tomatenrotes Giambattista Valli Kleid mit Rosen-Applikationen, das zwischen all den roten Details fast wie ein Teil des Settings wirkte.
Tomaten als Design-Statement
Tomaten waren an diesem Abend nicht einfach nur Teil des Menüs, sondern das zentrale Gestaltungselement. Ganze Trauben davon hingen über den Tischen, andere wurden zu üppigen Skulpturen gestapelt oder füllten große geflochtene Körbe rund um die Masseria.
Was uns besonders inspiriert: Der Verzicht auf klassische Floristik zeigt, wie schön sich Gemüse in ein Hochzeitskonzept integrieren lässt. Gerade bei italienisch inspirierten Feiern wirkt diese Art der Dekoration besonders authentisch und greift auf moderne Weise die traditionelle mediterrane Tischkultur auf.
Dazu kamen rot-weiß gestreifte Textilien, schlichtes weißes Geschirr und ein langes Buffet mit Pizza, Salaten und mediterranen Gerichten auf großen Platten. Mary Avocado griff die Tomate auch im Food Design auf. So entstand ein Vorabend, der weniger nach klassischem Welcome Dinner und vielmehr nach einer großen italienischen Sommerparty aussah. Genau diese Mischung aus starker Idee und entspannter Stimmung macht das Setting so besonders.
