Tischdeko für die Hochzeit mit skulpturalen Vasen und moderner Formensprache.
Mit dem Deko-Editorial „Vessels of Quiet“ zeigen Hochzeitsplanerin Lea Bächle von Artiage Hochzeiten und die Fotografinnen Tamara Wilde und Juliane Kaeppel eine Hochzeitsästhetik, die nicht auf Opulenz setzt, sondern auf Wirkung durch Form, Material und bewusste Reduktion. Es entstand eine Bildwelt, die fast still wirkt und gerade dadurch so viel Spannung entwickelt. Im Fokus stehen die skulpturalen Keramiken in Physalisform von Neckeramik, die dem Setting eine künstlerische, fast architektonische Präsenz verleihen. Dazu kommt eine reduzierte Farbwelt aus Off-White, Schwarz und tiefem Bordeaux, die der gesamten Inszenierung Tiefe, Ruhe und moderne Eleganz gibt.
Die Tischdeko: Calla-Lilien und tiefes Bordeaux
Besonders spannend ist bei dieser Tischdeko, dass nicht die Floristik allein, sondern vor allem die Gefäße selbst im Mittelpunkt stehen. Die skulpturalen Vasen erinnern in ihrer Form an aufgehende Blüten und greifen damit auf ganz eigene Weise ein florales Motiv auf, ohne klassisch dekorativ zu wirken. Genau darin liegt der Reiz dieses Settings: Die großen Vasen geben der langen Tafel nicht nur Struktur, sondern werden selbst zum gestalterischen Hauptakteur. Besonders stark wirkt das dunkle Centerpiece in der Mitte, das sich öffnet und mit einzelnen Anthurien und dunklen Calla-Lilien ergänzt wird. Durch die Floristik von Studio Stefanie Schäfer entsteht so ein reduziertes, aber sofort präsentes Arrangement, das die Tischmitte markiert, ohne laut zu werden.
Auf den Gedecken setzt sich dieses florale Spiel weiter fort, denn die dunklen Callas finden sich auch auf den Tellern wieder und ergänzen dort die Papeterie von Slowdown Art & Design auf besonders schöne Weise. Zusammen mit der soften Tischwäsche, weißem Porzellan, goldenem Besteck und feinen Kerzen in Nude-Nuancen entsteht so ein moderner Look, der ruhig, kunstvoll und zugleich sehr durchdacht wirkt.
