November Nostalgie: Standesamtliche Hochzeit in Berlin

So schön heiratete die Berliner Künstlerin Bings

Im November gaben sich die Berliner Künstlerin Fabienne Meyer, bekannt als Bings, und ihr Mann Max in Berlin standesamtlich das Ja-Wort. Die beiden hielten ihre standesamtliche Hochzeit bewusst schlicht, denn 2026 soll noch einmal größer gefeiert werden. Und genau diese Entscheidung machte den Tag so schön: keine große Inszenierung, sondern Nähe. Im Mittelpunkt stehen die spürbare Liebe der beiden zueinander und dieses selbstverständliche Zusammensein mit den Herzensmenschen.

Der Mix aus analogen und digitalen Hochzeitsbildern von Marie Staggat unterstreicht den melancholischen November-Vibe perfekt und fängt die Stimmung genauso ein, wie sie war: warm, liebevoll und ein bisschen nostalgisch. Eine Hochzeit ohne Show, dafür mit echter Verbundenheit und mit Momenten, auf die alle auch heute noch beseelt und glücklich zurückschauen.

Die Looks – individuell und ganz sie selbst

Zum Standesamt trug Fabienne ein Seidenkleid von Rixo und griff damit bewusst nicht zur klassischen Brautmode, sondern zu einem Look, der sich wie ein besonderer Fashion-Fund anfühlt: zeitlos, leicht antik inspiriert, mit einem Hauch Spitze und dieser feinen Nostalgie, die on point zum Tag passte. Ihr augenzwinkernder Name für das Kleid – „Victorian Castle Ghost“ – trifft den Vibe perfekt: unaufgeregt, elegant, mit einem Hauch romantischer Melancholie. Dazu kombinierte sie ihren absoluten Lieblingsmantel aus der aktuellen Charlotte-Simone-Kollektion, der dem Styling dieses subtile Old-Hollywood-Feeling gibt, das im November einfach besonders gut wirkt. Abgerundet wird alles durch Vintage-Schuhe, Custom-Perlenohrringe von Studio Ena und das Beauty-Finish von Teena Denzinger.

Auch der Bräutigam begeisterte mit einem schicken, individuellen Look: Anzug von The Frankie Shop, Hemd von AMI Paris und als coolen Twist eine Prada Bolo Tie. Auch Max rundete seinen Look mit Vintage Schuhen ab.

Standesamt & Dinner

Die standesamtliche Trauung fand in der Villa Kogge in Berlin-Charlottenburg statt, ein Ort, der mit seiner historischen Kulisse ganz von selbst wirkt. Eigentlich wollten die beiden nur zu zweit heiraten, doch Familie und engste Freunde wollten ebenfalls gerne dabei sein. So wurde aus dem ursprünglichen Plan kurzerhand eine Hochzeit im kleinen Kreis.

Anschließend ging es gemeinsam in die beliebte Joseph-Roth-Diele. Der nostalgische, urige Vibe und das ehrliche Essen waren genau das, was sich Fabienne und Max für diesen Tag gewünscht haben: kein Brimborium, sondern ein Setting, das sich anfühlt wie ein Lieblingsplatz – warm, lebendig und perfekt für eine intime Feier.

Süßes Highlight des Abends: eine kleine Hochzeitstorte mit Schleifen, die nochmal für einen charmanten Hauch von Wedding-Feels sorgte.

Die Ringe – Siegelringe mit Familienwappen

Das wohl persönlichste Detail dieses Tages: die Ringe. Statt klassischer Goldbänder entschied sich das Paar für individuelle Siegelringe – nicht nur als Symbol für ihre Liebe und die Ehe, sondern als persönliches Statement. Besonders schön: Gemeinsam entwarfen sie ein Familienwappen, das sich ganz nach ihnen anfühlt und viele persönliche Details vereint. Angefertigt wurden die Ringe schließlich von einer kleinen, lokalen Goldschmiede.

Wir lieben diese Idee und finden sie unglaublich inspirierend, weil sie über reine Symbolik hinausgeht: ein Ring, der nicht nur „für immer“ bedeutet, sondern auch im Alltag ein echtes Lieblingsstück wird. Eine Entscheidung, die wahrlich goldrichtig war, wie die Braut selbst sagt: „Ich freue mich jeden Tag darauf, meinen Siegelring zu tragen – er ist wirklich zu meinem absoluten Lieblingsaccessoire geworden.“

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