From Manhattan to Meersburg: standesamtliche Hochzeit am Bodensee

Annika & Ben

Eine standesamtliche Hochzeit am Bodensee mit Seeblick und Stil

Sie hätten sich auch einfach davonstehlen können. Nur zu zweit, ein Termin in der City Hall, ein Candle-Light Dinner danach. Alles war schon durchgespielt – das Manhattan-Elopement, direkt im Herzen der Stadt, die Annika und Ben ihr Zuhause nennen. Doch der Wunsch, diesen Moment mit den Liebsten zu teilen – mit Familie, mit den Großeltern – wurde größer. Und so entschieden sie sich, ihre Pläne zu ändern. Statt urbanem Elopement: ein feines Fest am Wasser. Das Ärztepaar tauschte die New Yorker Skyline gegen das weiche Blau des Bodensees – und Manhattan gegen Meersburg.

Begleitet wurde die standesamtliche Hochzeit von Fotografin Sabrina Schiendzielorz, die den Tag in schönsten Bildern festhielt.

Intime Eleganz im Teehäuschen

Der standesamtliche Trauort in Meersburg und ein verwunschenes Teehäuschen mit Blick auf den Schlossgarten – boten genau den Rahmen, den sich das Paar für ihr Ja-Wort wünschte: charmant, familiär, fast wie aus einem Jane-Austen-Roman, nur mit modernem Twist.

Die Kulisse? Eine perfekte Mischung aus süddeutscher Romantik, herrschaftlicher Leichtigkeit und sommerlicher Nostalgie.

Der Bridal Look: Marry like Carrie

Schon in New York wusste die Braut: „Das ist mein Kleid.“ Ein sandfarbener Drop-Waist-Traum von Zimmermann, Spring 2024, gefunden auf der Madison Avenue – eine Hommage an den lässigen Chic der Großstadt und zugleich eine zarte Referenz an alte Couture-Silhouetten. Dazu die Bastherz-Tasche von J.Crew – ein detailverliebter Akzent zwischen Beach und Großstadtstil. Als Statement Piece: Manolo Blahniks in Lila für den stilvollen Carrie-Moment. Wir finden: das Bridal-Outfit passt sowohl in den Big Apple als auch nach Süddeutschland.

Blumenpoesie – Wild, lebendig & mit Liebe gebunden

Die Floristik war ein echtes Herzensprojekt – wild, natürlich und mit persönlicher Note. Gemeinsam mit der Familie wurde ein Arrangement gewählt, das nicht nur zu Location und Brautlook passte, sondern auch den besonderen Stil der Braut unterstrich. Der Brautstrauß kombinierte duftige Lila- und Aprikosetöne, zarte Lisianthus, Clematis und Gartenrosen mit lockerem Grün und verspielten Texturen – wie frisch gepflückt aus einem Sommergarten.

Besonders charmant: Die florale Farbwelt griff das Lila der Brautschuhe auf und verband Fashion-Statement mit natürlicher Leichtigkeit. Auch auf der Tafel spiegelte sich dieses Konzept wider. Gemeinsam mit ihren drei kleinen Schwestern, Oma, Mama und ihrer Trauzeugin zauberte Annika am Tag vor der Hochzeit ein Blumenmeer: einzelne Blüten in kleinen Glasvasen, locker verteilt, ohne Strenge, aber mit ganz viel Gefühl. Eine Dekoration, die nicht laut sein wollte – sondern liebevoll, persönlich und voller Poesie.

Hochzeitsfeier mit Weitblick – Sekt, See und Sommerglück

Nach dem Ja-Wort im Teehäuschen wurde mit Blick auf den Bodensee angestoßen – ein entspannter Sektempfang im kleinen Kreis, bei dem Gläser klangen, Herzen lachten und die Sonne sich golden über das Wasser legte. Es war dieser sanfte Übergang zwischen Zeremonie und Feier, der sich fast schwerelos anfühlte – getragen von liebevollen Gesprächen, Umarmungen und kleinen Häppchen unter freiem Himmel.

Als besonderes Highlight: die Überfahrt mit der Fähre. Gemeinsam mit den Gästen schipperte das Paar über den Bodensee – eine stille, fast poetische Pause zwischen zwei Welten. Angekommen auf der anderen Seite wartete ein stilvolles Dinner in modernem Ambiente – mit Blick auf die untergehende Sonne und Glücksgefühlen, die alle in Erinnerung halten.

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Ein lila Blumenstrauß