Perera/Rüsche Interview

Heute schauen wir uns keine Brautkleider an, sondern werfen einen Blick hinter die Kulissen. Wer sind die Menschen, die Träume in Weiß wahr werden lassen? Was inspiriert sie, was treibt sie an? Und was mich persönlich schon immer interessiert hat, welche Farben findet man eigentlich im Kleiderschrank einer Brautmodendesignerin? Diese Fragen beantwortet uns Victoria von dem jungen Brautmodenlabel Perera/Rüsche.

Das Atelier der beiden findet ihr in Köln. Alle weiteren Infos direkt unter Perera/Rüsche.

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Was ist die Geschichte hinter Perera/Rüsche und was hat euch dazu inspiriert, ein eigenes Brautmodenlabel zu erschaffen?

Vicky: Wir haben uns vor 5 Jahren bei der gemeinsamen Arbeit in einem Brautmode Atelier in Düsseldorf kennengelernt. Damals war ich die Auszubildende von Frau Perera (Nayana). Im Laufe der Zeit hat sich eine so enge Freundschaft entwickelt, dass wir dachten: Wir müssen auch in Zukunft zusammen arbeiten! Wir sind der Meinung, dass eine Braut am schönsten Tag ihres Lebens nicht verkleidet aussehen darf. Und solche Brautkleider haben uns einfach gefehlt. Eine Frau die im Alltag in Jeans und T-Shirt herum läuft, will vermutlich während ihrer Hochzeit auch nicht wie ein wandelndes Sahne Baiser aussehen.
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Könnt ihr den Stil eurer Brautmode in ein paar Worten beschreiben?

Unser Stil ist eher clean und schlicht. Sissi Tüllröcke die in Glitzer getunkt wurden findet man bei uns im Atelier so auf Anhieb nicht.

Da wir allerdings auch Maßanfertigungen nach eigenen Wünschen für unsere Bräute schneidern, sind wir für alles offen. Wenn also eine Braut ihr Leben lang von einem ganz bestimmten Kleid geträumt hat, setzen wir es für sie um. Da steht unser persönlicher Geschmack erst einmal hinten an und das über-den-Tellerrand schauen, macht die Arbeit ja auch noch spannender!
 

Was war eure Inspiration für die aktuelle Kollektion und wie hat sich euer Stil im Laufe der Zeit verändert?

In unserem ersten Jahr gab es wirklich kaum romantische Elemente an unseren Kleidern. Das hat sich 2014 etwas geändert. Da verirrt sich auch mal eine kleine Blüte aus Spitze an ein Taillenband. Insgesamt steht dieses Jahr absolut im Zeichen der Spitze.

 
Gibt es ein persönliches Highlight aus eurer gemeinsamen Perera/Rüsche Zeit?

Wir waren komplett aus dem Häuschen, als wir die erste Dankeskarte einer glücklichen Braut nach unserer Eröffnung in den Händen hielten- da wussten wir: Wir haben alles richtig gemacht!

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Ein Blick in euren eigenen Kleiderschrank. Welche Farbe sehen wir dort am meisten?

Das ist sehr einfach – bei Nayana: schwarz, schwarz und noch einmal schwarz! Wenn sie einen experimentierfreudigen Tag hat, taucht eventuell mal ein weißer Streifen in einem Oberteil auf :)

Bei mir darf es gerne auch etwas mehr Farbe sein! Da ich den ganzen Tag weiß sehe, brauche ich das als Ausgleich!

 

Ihr wohnt im schönen Köln. Wo geht ihr dort am liebsten essen?

Wir gehen selten essen, sondern kochen viel lieber zu Hause oder schmeißen mit Freunden den Grill an!

 

Wie sieht für euch ein perfekter Sonntag aus?

Da sind wir uns sehr ähnlich und benötigen für diese 24 Stunden nur 3 Dinge- Unsere Couch, unsere Männer und im besten Fall ein Stück Schokotorte…

 

Gibt es so etwas wie den ersten Blick, wenn eine Kundin zur Tür rein kommt und ihr sofort ein passendes Kleid für sie im Kopf habt?

Ja absolut! Oft hat man wenn man die Tür aufmacht direkt eine Assoziation, welches Kleid zu dieser Frau passen könnte!

Vielen lieben Dank für das Interview an Victoria und Nayana!

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