Kathrin und Sascha

Heute schreibt mal wieder die Braut höchstpersönlich! Kathrin und Sascha hatten Ende Mai ihren großen Tag, den sie hier Revue passieren lässt. Ich will auch noch gar nicht zuviel verraten. Außer, dass die Fotografin Annie Rohse dabei war, von der wir nun die wunderschönen Bilder bestaunen können, aber seht selbst…

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„Sascha und ich haben uns auf dem Frühlingsfest des Cannstatter Wasen in Stuttgart kennengelernt, wir standen zusammen auf der Bierbank und sind Ketterkarussell gefahren. Jetzt sind wir 7 Jahre zusammen und haben unsere gemeinsame Leidenschaft für die Berge entdeckt. Den Verlobungsring musste ich mir richtig verdienen und habe ihn erst nach einer ziemlich anstrengenden Klettertour am Gipfelkreuz bekommen. Sascha wollte unsere Hochzeit ganz einfach halten ohne viel TamTam und nicht so sehr aufgeblasen. Ich wollte das eigentlich auch…aber nur eigentlich… uneigentlich durfte es dann doch ein bißchen mehr sein. Aus einem einfachen Gartenfest ist also ein kleines bißchen mehr geworden… unser Lieblingstag!

Sascha sagte mal, daß ihm das Jenny-Kleid aus ForrestGump an mir gefallen würde und das war auch genau meine Richtung. Ich hatte gefühlt 100 Kleider anprobiert bis ich mich endlich für eines enschieden habe. Macht ja auch wirklich Spaß das Brautkleidshopping! Die Prinzessinnenkleider waren zwar alle toll aber ich hab mich in einem Empirekleid dann doch weniger eineschnürt gefühlt und das war dann auch ein kleines bißchen wie das aus ForrestGump. Unsere Einladungen haben wir selber gebastelt. Ich habe die Herzen ausgeschnitten und Sascha hat geduldig die geraden Schnitte gemacht und hat auch fast gar nicht gemault. Eingetütet haben wir die Einladungen in diese Frühlingsfest-Herztütchen, weil wir uns ja auf dem Frühlingsfest kennengelernt haben.

Am 31.05.14 nach nur zwei Stunden Schlaf klingelte meine Schwester Julia bewaffnet mit Wimperntusche, Makeup, Concealer und Co an unserer Tür. Gut, daß wir im Vorfeld das Schminken ein paar Mal geübt hatten. So waren meine Augenringe kein Problem für Julia. Fertig geschminkt gings dann zum Friseur und von dort aus zum Standesamt. Das Standesamtkleid war rot-weiß geringelt (in Herztüten-Farbe!). Nach dem Standesamt ist Sascha in unsere Wohnung gefahren und ich habe mich bei meinen Eltern mit Annie, unserer Fotografin getroffen zum ins Brautkleid einsteigen…. Eigentlich wollten wir ja gar keine Fotografin…aber nur eigentlich…uneigentlich…hach die Fotos sind soooo schöööön!

Julia, Annie und ich sind also ins Brautkleid eingestiegen. Dann hat mich Julia in den Garten meiner Eltern gefahren, wo Sascha auf mich wartete. Annie durfte noch nicht gleich mitkommen, weil wir diesen sehr romantischen Moment für uns alleine haben wollten. So viel Romantik gabs dann aber doch nicht, weil Sascha beim Auftrennen der Hosentaschennaht eben nicht diese aufgetrennt hatte, sondern die daneben… und so haben wir dann erst mal nach Sicherheitsnadeln und doppelseitigem Klebeband gesucht….naja, hat aber niemand gemerkt, daß da was nicht gestimmt hat mit der Anzughose. Und auf den Paarfotos, die wir dann gemacht haben sieht mans auch nicht.“

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„Vom Garten aus sind wir dann zur Kirche gefahren. Meine Tante Dada und meine Mutter hatten zusammen mit einem Floristen alles schön dekoriert und unsere Freunde Nik, Martina und Georg haben im Gottesdienst „Bless the Lord“ und „Put Your Hand in the Hand“ gesungen. Das war total schön und für uns unvergesslich. Die Liedblätter haben wir auch in die Herztütchen verpackt und noch ein Tempo für dringende Fälle drangebunden. Nach der Kirche gabs Brezeln, Kekse und Gummibärchen aus Herztüten befüllt von vielen lieben Helferchen und eine auf uns zugeschnittene superschöne Hochzeitstorte mit Heidi und Ziegenpeter und Ziegen und Gipfelkreuz und Herzchenseilbahn drauf, die unsere Freundin Aline selber für uns gebacken hat.

Dann überraschten uns unsere Freunde noch mit einem Luftballonstart in rot und weiß. Ein Klassiker, der aber denken wir jedem Brautpaar viel Freude bereitet. Mittlerweile sind 9 Karten zurückgekommen und wir haben uns über jede einzelne Karte riesig gefreut. Im Gegensatz zur Vorfreude auf die Hochzeit war das die Nachfreude!

Anschließend sind wir gemeinsam nach Waiblingen in die Tapasbar gefahren, wo Saschas Tante und Onkel schon alles mit Herzluftballons und Schlauchboot dekoriert hatten. Das Wetter hat super mitgespielt und so konnte das Fest auf der Terrasse an der Rems stattfinden, welche wie ein Boot gebaut ist und wunderbar als Tanzfläche gedient hat. Meine Mutter hatte alte Hochzeitsbilder der Gäste gesammelt und hat diese in nostalgische Rahmen gerahmt und an eine Schultafel gehängt. Ein toller Hingucker, der gleich für Gesprächsstoff gesorgt hat und heute bei uns im Esszimmer steht.“

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„Meine Schwester und ihr Freund Christoph haben einen Flashmob organisiert auf das Lied „rock mi“ von Voxxclub. Christoph hat angefangen mit einem Glas wie blöd auf dem Tisch rumzuhämmern und wir dachten schon jetzt ist er völlig gaga, aber dann hat Julia miteingestimmt und am Ende haben alle gerockt. Das hat so richtig viel gute Laune verbreitet…War klasse!

Dann gabs noch ein gaaanz schönes für uns umgedichtetes Lied, schwimmende Wünschelichter, die wir auf der Rems schwimmen liesen, eine Powerpoint-Präsentation, lustige-Schilder-Bilder von unseren Gästen und zu guter letzt hat auch noch meine Schwester Julia den Brautstrauß gefangen, obwohl Papa in seiner Rede erwähnt hatte, daß er hofft, daß er sich jetzt erstmal vom Hochzeits-Vorbereitungsstress erholen kann… nix wars. Hoffentlich gibt’s bald das nächste Fest. Das Hochzeitsfieber ist… jedenfalls bei mir… noch nicht erloschen!“

Hochzeit Smartnatuerliche Hochzeit (90) natuerliche Hochzeit (99)Fotos: Annie Rohse

Kleid: Lambert, gekauft bei Jolie in Bruchsal

Brautschuhe: The white ribbon, gekauft bei Dawanda

Location: Teneria Waiblingen

Blumen: Männertreu Blumendesign

Ringe: Anne Korn Stuttgart

 

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