Anne und Matze

Einen schönen Samstag ihr Lieben! Heute möchte ich euch gerne ein neues Selection Mitglied im Bereich Fotografie vorstellen. Welcome to… Frau Schokolinse! Und wie könnten wir besser in ihren Fotogenuß kommen als mit einer tollen Hochzeit? Also nichts wie rein in den Hochzeitstrubel mit der stylischen Hochzeit von Anne und Matze! Lest nachfolgend Annes eigene Geschichte zu ihrer Hochzeit.

Echte Hochzeit (39)

Das hier ist die Geschichte von Annes und Matzes romantischer Sommerhochzeit. Ein Gartenfest mit Lieblingsmusik und guten Freunden.

Eigentlich wollten wir in England heiraten. Auf meinem Lieblingscampingplatz in den Dünen. Dort hatte mir Matze auch ganz romantisch den Antrag gemacht. Nachdem wir ja die ganze Familie einladen wollten, entschieden wir uns am Ende für ein Herrenhaus an der Donau (denn am Wasser sollte es schon sein) mit einem schönen großen Garten, in dem wir feiern und unsere Gäste bequem ihre Zelte aufschlagen konnten.

Mit unserem persönlichen Design waren wir uns ziemlich schnell einig. Das sollte sich durch alles durchziehen. Wir machen ja beide “Was mit Internet“, ich schreibe sehr gerne Matze ist unglaublich kreativ und kann sehr gut mit Grafikprogrammen umgehen, da ist einem das natürlich besonders wichtig.

Die Einladungen, unser Hochzeitsblog, die Tischdeko, die Torte und ein bisschen auch mein Kleid. Natürlich sollte das nicht alles sein, mir war es besonders wichtig, verschiedene Traditionen und Bräuche in die Hochzeit mit einzupflechten. So hatte ich z. B. eine Woche vor meiner Hochzeit einen wunderschönen Hennaabend mit meinen Freundinnen. Ein Abend, der mir immer in Erinnerung bleiben wird, ich habe sogar geweint. Nach der Trauung wollten wir dann mit den Worten “Masel Tov“ ein Glas zertreten. Als Gastgeschenke sollten danach Blumenkränze verteilt werden.

Auch mein Kleid habe ich mir zunächst in England ausgesucht. Nachdem mir Matze den Antrag gemacht hatte, gingen wir in eine Papeterie und kauften ein Brautmagazin, um schon mal ein bisschen zu schwärmen. Darin sah ich dann mein Traumkleid. Schlicht. Zartrosé. Schmale Träger. Dass es ein sehr schlichtes Kleid sein sollte, war mir immer klar. Denn ich wollte darin natürlich auch zu meiner Lieblingsmusik tanzen können. Meine Trauzeugin führte mich dann in eines dieser großen Brautmodengeschäfte in München. Sie nannte es liebevoll “Tüllhölle“, erst als ich mitten zwischen Sissikleidern stand, war mir klar, wie recht sie damit hatte. Dass ich genau in diesem Laden ein Kleid fand, dass meinem Wunschkleid so ähnlich war, hätte ich nicht zu träumen gewagt. Schlicht. Zartrosé. Schmale Träger. Es war das erste Kleid, das ich anprobierte und es war das Kleid, das ich bei meiner Hochzeit tragen würde.

Am Tag der Hochzeit machte ich mich in einem kleinen Kämmerchen im Herrenhaus zurecht, während schon die Gäste eintrafen. Meine Trauzeugin und eine Friseurin halfen mir dabei. Während ich geschminkt wurde, traf auch schon Petra die Fotografin ein und knipste mich ein bisschen in meiner Aufregung.

Irgendwann war es dann soweit, mein Vater trat ins Zimmer, um mich zum Bräutigam zu bringen. Mein Herz klopfte natürlich bis zum Hals. Er führte mich durch den Garten, durch die Stuhlreihen der Gäste. An die Zeremonie kann ich mich kaum noch erinnern, da ich so aufgeregt war. Ich weiß nur noch, dass es wunderschön war, dass die junge Standesbeamtin genauso aufgeregt zu sein schien, wie wir und dass ich zwischendurch vor lauter Aufregung einmal aufgestanden bin, weil ich dachte, es wäre schon soweit.

Nachdem wir unsere Ringe getauscht hatten, küssten wir uns und wünschten uns Glück, indem wir das Glas zertraten. Dann kamen die Gäste, um uns zu gratulieren. Ein unglaublich emotionaler Moment. Vor allem auch, weil ich ja außer meinen Eltern und meiner Trauzeugin keinen der Gäste vor der Zeremonie gesehen hatte. Sie gratulierten uns, wir begrüßten sie und hängte ihnen die Blumenkränze um.

Im Anschluss gab es dann einen kleinen Sektempfang, wir wurden fotografiert und unterhielten uns mit unseren Gästen. Am Nachmittag eröffneten wir dann das Kuchenbuffet, indem wir die Hochzeitstorte anschnitten. Die ganze Zeit spielte unsere Lieblingsmusik, wir hatten schon Wochen vorher damit begonnen, eine Playlist für unseren großen Tag zusammenzustellen. Der Laptop war dann ganz schnell an die Anlage angeschlossen.

Nach einem leckeren Menü am Abend eröffneten wir mit Barriers von Aereogramme, Sunken Waltz von Calexico und Kings Horses von Jet ganz traditionell mit dem Wiener Walzer, an dem wir vorher noch gefeilt hatten, die Tanzfläche. Getanzt und gefeiert wurde dann bis in die frühen Morgenstunden.

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