10 Hochzeitsfehler

Heute gibt es mal etwas ungeplantes und spontanes von mir… Ich habe nämlich gestern in einer großen deutschen Zeitung die 10 typischen Hochzeitsfehler entdeckt. Das war stellenweise so zum Schmunzeln, dass ich euch das nicht vorenthalten will und jeden Punkt einmal einzeln bewerte.

Punkt 1: Bescheidenheit. Es wird gesagt, dass Paare sich zu sehr nach den Wünschen von Familie/Freunden etc. richten. Auf der Hochzeit soll es jedoch um die eigenen Vorlieben gehen.

  • Das kann ich nur unterstützen! Jedoch habe ich den Eindruck, dass sich die Paare sehr wohl an ihren eigenen Wünschen orientieren und gar nicht unbedingt an den Wünschen anderer.

Punkt 2: Bräuche. Es wird gesagt, dass Bräuche wie Holzsägen, Polterabend etc. eher nervig als spaßig sind und die eigentliche Feier „stören“.

  • Hmm, also ich muss sagen, ich liebe Bräuche, zum Bsp. diese! Ich finde einen Polterabend super (gut, der sollte vielleicht nicht unbedingt am Vorabend stattfinden) und auch das Herz nach der standesamtlichen Trauung auszuschneiden kann ganz amüsant sein. Ich für mich will nicht auf gewisse Bräuche verzichten und bislang habe ich auch noch nie den Eindruck gehabt, dass sie störend sind. Es gibt meiner Meinung nach nur zwei Bräuche, die echt nicht mehr sein müssen: Die Brautentführung und weiße Tauben.

Punkt 3: die falschen Gäste. Es wird gesagt, dass man nur Gäste einladen soll, die man wirklich dabei haben will. Aber auch bei typischen Störenfrieden (nach 5 Bier auf Krawall gebürstet) sind deplatziert.

  • Ja, stimmt. Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, ob Tante Ruth nun aus Etikette eingeladen werden muss oder nicht. Und meine Meinung ist klar, muss sie nicht! Auch sogenannten „Problemgästen“ kann man vorher sehr wohl sagen, dass man auf der Hochzeit keine Eskapaden wünscht.

Punkt 4: Singletisch. Haha, da musste ich wirklich lachen, denn der Singletisch wird als grausam beschrieben.

  • Ich gebe zu, da kann man drüber streiten. Ich selbst saß in meiner Singlezeit auch schon am Singletisch und fand es nicht schlimm. Ich würde aber grundsätzlich auch nicht nach Single und Nicht-Single die Plätze verteilen. Freunde bspw. sollten zusammen sitzen, egal welcher Beziehungsstatus vorliegt. Auch hier zeigt sich mal wieder der Vorteil langer/großer Tische :)

Punkt 5: Wünsche nicht klar kommunizieren. Die These lautet, dass sich Paare „schämen“ sich Geld zu wünschen.

  • Finde ich nicht. Auch auf unserer neuen Papeterie wird das Geldgeschenk eingetragen. Meist wird es jedoch als Zugabe zu den Flitterwochen deklariert. Und sind wir mal ehrlich, die meisten Gäste freut es doch, wenn sie nicht ewig durch die Läden hetzen müssen.

Punkt 6: Zuviele Reden, zuviele Spiele. Ich denke, die Aussage ist selbsterklärend

  • schwierig. Gewisse Reden gehören dazu, so zum Beispiel vom Brautvater oder auch von der Brautmutter, als auch vom Bräutigam. Auch der Trauzeuge kann noch eine kleine Rede halten, aber ich würde auch sagen, nach max. 4 Reden ist Schluss. Schließlich soll nicht nur geredet, sondern gefeiert werden. Bei den Spielen ist es ähnlich, da empfiehlt es sich IMMER vorher mit dem Brautpaar abzusprechen, wieviel gewünscht ist. Es wäre unfair den beiden den Abend zu „diktieren“.

Punkt 7: Hochzeitszeitung. Hält Gäste vom Reden und vom Feiern ab.

  • Kann ich nicht beurteilen, denn ich habe noch nie eine Hochzeitszeitung auf einer Hochzeit erlebt. Ich denke ich bräuchte es auch nicht.

Punkt 8: Falscher DJ. Keine Stimmung und eine leere Tanzfläche

  • Oh ja, wie wahr! Ein guter DJ muss die Bude rocken, alles andere darf einfach nicht passieren!

Punkt 9: Falscher Fotograf. Die These ist, dass ein schlechter Fotograf den Tag nicht richtig festhält.

  • Ja, ja, ja! Ich sag es auch immer wieder, der Fotograf ist soooo wichtig! Er sorgt neben euren Erinnerungen für die einzige bildliche Erinnerung an die Hochzeit. Hier sollte man nicht sparen. Wunderbare Hochzeitsfotografen findet ihr hier. Und weil gute Fotografen so begehrt sind, solltet ihr so früh wie möglich anfragen.

Punkt 10: Falsche Kleidung. Es wird gesagt, dass das Kleid auch nach Bequemlichkeit gewählt werden sollte.

  • Ja, finde ich auch. So schön die hautenge Robe vielleicht auch sein mag, wenn ihr darin nicht tanzen könnt, dann bringt es nichts. Alternativ kann man zur Party auch in ein anderes Kleid hüpfen. Da fällt mir übrigens auch wieder das Stichwort Flip Flops für die Gäste ein. Das Beste überhaupt!

In diesem Sinne ihr Lieben, wie seht ihr das? Welche „Fehler“ habt ihr schon auf Hochzeiten erlebt? Was findet ihr geht gar nicht und was ist nur halb so wild? Bin sehr gespannt…


Unser Selectionmitglied des Tages: Inga Amshoff


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